Aalst begrüßt die allerersten intelligenten Lampen im Wohn- und Pflegezentrum „WZC Gerstjens“

Mai, 4th 2022
By: Nobi
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Aalst, Mai 2022 – Heute Morgen wurde im „WZC Gerstjens“ ein sehr symbolisches Licht entzündet. Die allerersten intelligenten Lampen von Nobi werden das Pflegepersonal in den kommenden Jahren unterstützen, indem sie das Wohlbefinden der Bewohner rund um die Uhr überwachen. Einerseits tragen die Leuchten zu einer noch gezielteren Pflege bei, andererseits entlasten sie die 40 Pflegekräfte von repetitiven Aufgaben und geben ihnen mehr Raum, sich auf die Aufgaben zu konzentrieren, die das Leben und die Zufriedenheit der Bewohner wirklich verbessern. Der Kauf von Nobi-Lampen ist eine sehr bewusste Entscheidung des „WZC Gerstjens“, das trotz des Tsunamis der alternden Bevölkerung, der den Druck auf die Pflegekräfte täglich erhöht, weiterhin eine qualitativ hochwertige Pflege für ältere Menschen gewährleisten möchte. „Heute gibt es in diesem Sektor mehr als 6.000 freie Stellen, die nicht besetzt sind. Die Technologie wird in den kommenden Jahren eine immer wichtigere Rolle spielen“, sagt Mathieu De Wulf, Geschäftsführer von „WZC Gerstjens“. 

Von kalten zu warmen Pflegehänden

Mit Nobi will „WZC Gerstjens“ vielbeschäftigte Pflegekräfte so weit wie möglich entlasten, indem es ihnen repetitive Aufgaben abnimmt. Auf diese Weise wird wertvolle Zeit für Aufgaben frei, die für das Leben und die Zufriedenheit der älteren Menschen wirklich von Bedeutung sind. Ein Beispiel dafür ist die Integration von Nobi mit Geräten wie einer intelligenten Waage oder einem Blutdruckmessgerät, die nicht nur einen zusätzlichen Einblick in den Gesundheitszustand der Bewohner bieten, sondern auch die automatische Eingabe der ansonsten zeitaufwändigen manuellen Eingabe von Messergebnissen ermöglichen. Nobi hilft den Pflegekräften, nicht mehr „hinter den Fakten herzuhinken“, gibt ihnen mehr Kontrolle über die Sicherheit und das Wohlbefinden der Bewohner und wird mit der Zeit helfen, vorauszusehen, wo sich die Gesundheit der Bewohner verschlechtern könnte, so dass vorbeugende Maßnahmen getroffen werden können. 

„Technologie als wichtiger Partner meiner Mitarbeitenden“

Mathieu De Wulf, Geschäftsführer von „WZC Gerstjens“: „Für mich ist das Licht von Nobi ein Symbol für den Blick in die Zukunft; für den Blick auf das, was möglich ist; für den Glauben daran, dass wir trotz eines schwierigen Umfelds immer mehr für das Glück der Bewohner tun können. Ich habe seit meinem 12. Lebensjahr mit Wohn- und Pflegezentren zu tun, als ich im Wohn- und Pflegezentrum meines Vaters in den Ferien mithalf. Ich habe mich dann bewusst dafür entschieden, den Ehrgeiz meines Vaters fortzusetzen: die Entwicklung von Pflegeheimen, in denen Menschen in Würde, Sicherheit und echter Freude alt werden können.“ 

In den letzten Jahren ist dies jedoch nicht selbstverständlich. Die Zahl der älteren Menschen nimmt weiter zu, und unser Sektor verliert jeden Tag engagierte Mitarbeiter, was den Druck auf die verbleibenden Beschäftigten erhöht. „Ich könnte darüber Trübsal blasen, aber ich habe beschlossen, das nicht zu tun. Mit ‚WZC Gerstjens‘ blicken wir nach vorn und setzen unsere ganze Energie ein, um Lösungen zu finden. Ich sehe die Technologie als einen wichtigen Partner für meine Mitarbeitenden, der es ihnen ermöglicht, unsere Bewohner noch gezielter zu pflegen. Ich sehe dem morgigen Tag mit Zuversicht entgegen. Die dunklen Wolken einer alternden Bevölkerung hängen vielleicht direkt über unseren Köpfen. Aber ich werde nicht zulassen, dass ihr Schatten auf mein Wohn- und Pflegezentrum fällt.“

Ergebnisse des Pilotprojekts sind vielversprechend

Nobi ist eine selbstlernende Lampe, was in der Praxis bedeutet, dass die Lampe ein paar Wochen braucht, um optimal zu funktionieren. Die Ergebnisse des Pilotprojekts in den ersten Wochen sind bereits positiv. So konnte Nobi seit seiner Einführung mehr als 40 Stürze in den 15 getesteten Räumen erkennen. Im Durchschnitt wurde den Bewohnern innerhalb von fünf Minuten geholfen. Für einige Bewohner bedeutete dies den Unterschied zwischen Leben und Tod. Für andere rettete diese Geschwindigkeit mehrere Jahre mit Lebensqualität. Schließlich ist die Geschwindigkeit, mit der Hilfe geleistet wird, entscheidend. Je länger die älteren Menschen auf dem Boden liegen, desto mehr Jahre mit Lebensqualität gehen verloren. Das Pilotprojekt im „WZC Gerstjens“ war ein wichtiger Test für CARE-ION, die Pflegegruppe, zu der „Gerstjens“ gehört. Johan Maris, COO bei CARE-ION: „Die Zukunft der Altenpflege beginnt heute. Bei CARE-ION setzen wir auf eine zunehmend zielgerichtete, individuelle Pflege und bemühen uns darum, dass sich unsere Bewohner wirklich „zu Hause“ fühlen. Technologie und Innovation sind wichtige Beschleuniger, die sowohl für die Bewohner als auch für die Beschäftigten einen großen Unterschied machen können. Die Ergebnisse von Nobi zeigen dies. Die Einführung der intelligenten Nobi-Lampen wird in den kommenden Monaten an unseren Standorten evaluiert, an denen Innovationen in der Altenpflege von zentraler Bedeutung sind.“

Reaktion auf die vielen nicht gemeldeten Fälle von Stürzen 

Nicht nur für „WZC Gerstjens“, sondern auch für das ScaleUp-Unternehmen Nobi ist das offizielle Anzünden der Nobi-Lampen ein wichtiger Moment. Roeland Pelgrims, Co-CEO von Nobi: „Nach zwei Jahren Entwicklungszeit können wir mit Nobi endlich die Theorie in die Praxis umsetzen. Dank CARE-ION können wir nicht nur älteren Menschen nach einem Sturz schneller helfen und so möglichst viele Jahre mit Lebensqualität erhalten. Außerdem helfen wir den Pflegekräften, Vorfälle zu erkennen, die bis heute unbemerkt geblieben wären. Wir wissen zum Beispiel, dass viele ältere Menschen, die nach einem Sturz selbstständig aufstehen konnten, ihren Sturz nicht immer ihren Pflegekräften melden. Aus Scham, aber auch, weil sie nicht erkennen, dass kleinere – scheinbar harmlose – Vorfälle manchmal große Folgen haben können. Die Zahl der von Nobi während unseres ersten Pilotprojekts festgestellten Stürze bestätigt dies. Mit Nobi können Mathieu und sein Team jetzt nicht nur schneller Hilfe nach einem Sturz leisten, sondern haben auch einen guten Überblick über 100 % aller Sturzereignisse. Dazu gehören auch die kleineren Vorfälle, die sonst erst Monate später ans Licht kommen würden, wenn es oft schon zu spät ist.“

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